
Geldanlage
ETF-Sparplan: Grundlagen für Einsteiger
Was ein ETF-Sparplan ist, wie ein Depot funktioniert, welche Kosten und Steuern anfallen und warum der Anlagehorizont zählt. Ohne Renditeversprechen.
7 Min. Lesezeit
Regelmäßig und langfristig anzulegen kann ein ruhiger Teil Ihrer Finanzen in Deutschland sein. Ich erkläre, wie ETF-Sparplan, Risiko und Anlagehorizont zusammenhängen, ohne Renditeversprechen und ohne Druck.

Warum es wichtig ist
Nach dem Umzug nach Deutschland bauen viele ihre Finanzen von vorn auf: neues Gehalt, neue Bank, Ersparnisse, die im Herkunftsland geblieben oder in den Umzug geflossen sind. Sind die ersten Monate geschafft, fragen sich viele, ob ihr Geld einfach auf dem Girokonto liegen bleiben soll.
Banken, Apps und soziale Medien haben darauf eine Antwort, oft mit einer Renditezahl daneben. Mit solchen Zahlen arbeite ich nicht. Bevor wir über ein Produkt sprechen, sorgen wir für eine Reserve für Notfälle, schreiben Ihre Ziele auf und klären, wie lange das Geld angelegt bleiben kann. Erst dann ergibt ein Plan Sinn.
Geld anlegen heißt hinnehmen, dass Werte steigen und fallen. Niemand kann Renditen versprechen, und ich tue es auch nicht. Ich kann Ihnen erklären, wie Kosten, Risiko, Steuern und Anlagehorizont in Deutschland zusammenwirken, damit die Entscheidung Ihre eigene ist und Sie auch dann dabeibleiben, wenn die Märkte nervös werden.
Hier geht es um langfristigen Vermögensaufbau, während Sie in Deutschland leben und arbeiten. Um Aufenthaltstitel oder Visa durch Investitionen geht es nicht.
Vor jedem Produkt
Diese Grundsätze gelten, egal für welches Produkt Sie sich entscheiden.
Geld, das Sie in den nächsten Jahren brauchen könnten, gehört in eine Reserve, nicht an die Börse. Ein Notgroschen bewahrt Sie davor, Anlagen im falschen Moment verkaufen zu müssen.
Kurzfristige Schwankungen wiegen weniger, wenn Sie das Geld viele Jahre nicht brauchen. Geld für ein Ziel in wenigen Jahren braucht einen anderen Plan als Geld für die Rente.
Eine breite Mischung hängt weniger vom Schicksal eines einzelnen Unternehmens oder Landes ab. ETFs sind ein Weg, Geld auf viele Unternehmen zu verteilen, aber auch sie steigen und fallen mit dem Markt.
Laufende Kosten schmälern Ihr Ergebnis Jahr für Jahr, ob die Märkte steigen oder fallen. Fondskosten, Depotgebühren und Produktkosten sollten Sie vor dem Start vergleichen.
Fachbegriffe
Banken und Broker in Deutschland verwenden diese Begriffe. Mit ihnen können Sie ein Angebot oder eine Abrechnung selbst lesen.
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Fragen und Antworten
Kurze Antworten, ohne Versprechen und ohne Zahlen, die nicht zu Ihrer Situation passen.
Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds. Er bildet meist einen Index ab, sodass Sie mit einem Kauf in viele Unternehmen investieren. Das Marktrisiko bleibt: Der Wert kann fallen, eine Garantie gibt es nicht.
Ja. Viele Banken und Broker bieten Sparpläne schon mit kleinen Monatsbeträgen an. Wichtiger als die Höhe ist, dass zuerst die Reserve steht und Sie regelmäßig weiter einzahlen können.
Nur Geld, das Sie auf absehbare Zeit nicht brauchen, und erst, wenn die Reserve steht. Der passende Betrag hängt von Einkommen, Fixkosten und Zielen ab, eine allgemeine Zahl gibt es nicht. Wir leiten ihn aus Ihrem eigenen Budget ab.
Oft, weil sie das Geld im falschen Moment brauchen, bei fallenden Kursen aus Angst verkaufen oder Geld anlegen, das für etwas anderes gedacht war. Hohe Kosten und sehr enge Themenfonds können dazukommen. Eine Reserve und ein Anlagehorizont, der zum Ziel passt, verringern das Risiko solcher Fehler.
Sie brauchen ein Depot bei einer Bank oder einem Broker. Dafür benötigen Sie Ihren Ausweis, Ihre Meldeadresse und Ihre Steuer-Identifikationsnummer. Dann wählen Sie Fonds, Betrag und Rhythmus. Einen Freistellungsauftrag richten Sie am besten gleich mit ein.
Ihr Ansprechpartner
Bringen Sie Ihre Fragen und eine grobe Vorstellung Ihres monatlichen Budgets mit. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich, per Telefon oder E-Mail. Ich bin als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO registriert und arbeite als selbstständiger Vertriebspartner der Horbach Wirtschaftsberatung GmbH.
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung.

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